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Sri Lanka

Sonnenuntergang in Koggala

Sri Lanka hat die freundlichsten und schönsten Menschen, die ich bisher kennen lernte. Inzwischen war ich vier mal in Sri Lanka. Ich habe viele Stunden damit verbracht, mich mit den Einheimischen zu unterhalten und deren Sicht von der Welt hören.

Das Klima in Sri Lanka empfand ich als genial. Selbst wenn es mal ein paar Tage lang regnete, so war es immer mindestens 28 C warm.

Am schönsten sind die Strände südlich von Galle. Unawatuna ist schön und auch Paradise Beach bei Marissa. Vor Kurzem habe ich mir die Landzunge bei Bentota angesehen, was mir auch sehr gut gefiel.

Während ich in Sri Lanka war fanden im Tempel Feierlichkeiten statt. Einwohner hatten 1 Monat lang gefastet und an diesem Tag fand eine Prozession statt, an dem fast das ganze Dorf teilnahm. Nachts wurde dann am Tempel ein Feuer entfacht und getanzt. Manche derer, die gefastet hatten stachen sich Nadeln durch den Körper. Gegen morgen, als das Feuer runtergebrannt war wurden Kokosnüsse in das übrige Feuer geworfen, welches nochmal Funkenschlug. Dann wurde die Kohle niedergeklopft und die Fastenden begannen barfuss über das Feuer zu gehen. Andere durfen nicht über das Feuer. Das Fasten ermöglichte es wohl Kontrolle über die Nerven zu erlangen. Dazu wurde laut getrommelt. Dies war ein interessantes Erlebnis.

Impressionen Sri Lanka Impressionen Sri Lanka Impressionen Sri Lanka

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Leider zerstörte am 26.12.2004 eine Flutwelle große Teile des Südens Sri Lankas. Ein Erdbeben der Stärke 9,1 auf der Richterskala in 1600 km Entfernung im Norden Sumatras löste eine gigantische Flutwelle (Tsunami) aus, die nach einigen Stunden Sri Lanka traf. Über 20.000 Menschen wurden getötet und 1000000 Menschen obdachlos. Hierzu gehören auch meine Freunde. Sie verloren ihr Haus und all ihre Habe. Alles wofür sie in vielen Jahren hart gearbeitet hatten ist dahin. Die ersten Nächte übernachteten sie im Tempel, um ein Dach über dem Kopf zu haben. Inzwischen wohnen sie in Hauszelten. Noch wurde nicht mit dem Bau von Häusern begonnen, da zum einen das Geld fehlt und auch weil das ganze Dorf neu konzipiert wird.
Das Dorf Koggala war komplett zerstört.

Im folgenden ein paar Bilder, die ich 9 Monate nach dem Tsunami in Sri Lanka machte.

Hier stand mal Neels haus in Koggala. Das Haus links und der Container hinten rechts wurden von der Tsunamihilfe hingestellt aber nie genutzt. Dieser Brunnen ist jetzt versalzen und kann nicht mehr verwendet werden. Den Nachbarn von Neel traf es nicht besser.

Neel zeigt auf die Stelle, wo mal das Haus stand. Teilweise stehen noch einzelne Hauswände rum. Chamara zeigte mir diese Stelle. Hier stand das Haus seiner Oma, die auch im Tsunami starb.

Selbst 9 Monate danach stehen noch solche Hauswände am Strassenrand. Hinter den Palmen sieht man wieder ein Überbleibsel einen Hauses. Von diesem Haus hat die Welle auch nicht viel übrig gelassen.

Auch hier wurde ein ganzes Dorf platt gemacht. Die Zelte wurden von Hilforganisationen aus der ganzen Welt gebracht. Der Tsunami zerstörte das ganze Dorf Der Tsunami zerstörte noch kilometerweit im Landesinneren durch die Wassermassen

Dieses Bild machte ich aus dem Zug. Die Stelle ist hunderte von Metern vom Strand weg. Die Flüsse transportieren die Wassermassen ins Hinterland, von wo sie dann die Häuser in Richtung Meer angriffen. Das Wasser kam also von  beiden Seiten. Kilometerweit sah man dieses Bild an der Zugstecke zwischen Matara und Galle

Wir haben zwischen Weihnachten und Neujahr Geld zusammengelegt und direkt dorthin geschickt. Wir hatten einen Boten, der zu seiner Familie flog, um ihr zu helfen und Geld von Deutschen für deren Freunde in Sri Lanka mitnahm. Wie eine weitere Hilfe aussehen kann, die sicherstellt, dass das Geld nicht in bürokratischen Aktionen verpufft, wird noch diskutiert.

www.halders.eu

Letztes Update 17.04.2007
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